Streit unter Eltern ist normal.

Wenn die Paarbeziehung intakt oder die Trennung gut geklärt ist, können sich Mütter und Väter meist gut bezüglich der anfallenden Erziehungsthemen einigen.

Unterschiede in der Erziehung dürfen dann sein und es werden ohne größere Probleme Kompromisse möglich.

Oft entsteht dadurch  ein gemeinsamer Weg die Kinder zu erziehen, der nicht konfliktfrei ist, aber für alle Beteiligten gut aushaltbar wird.

Wenn sich Partner:innen  im Zorn getrennt haben, sieht die Sache möglicherweise ganz anders aus:

Kompromisse werden vor allem gemacht, um weiteren Streit zu vermeiden.  Sie fühlen sich dann eher wie Unterwerfungsgesten an. Selbst unwichtige Kleinigkeiten führen zu großen Eskalationen. Die ehemalige Vertrauensbeziehung wird in ein Kontinuum von Mißtrauen und Angst befördert. Und alle fragen sich vielleicht „Wie konnte es nur soweit kommen?“

Die Kinder fühlen sich zwischen den Elternteilen zerrissen. Sie zeigen das in offenen Aggressionen, ziehen sich zurück oder versuchen sich ganz besonders unauffällig zu verhalten.

Eltern müssen nicht perfekt sein, aber dauerhafter, unlösbar scheinender Streit zwischen den Eltern wird für Kinder oft zum Problem. Sie verbinden dann mit Konflikten Hoffnungslosigkeit und Sprachlosigkeit. Viele reagieren psychosomatisch mit nicht diagnostizierbaren Schmerzen im Bauchraum, Kopfschmerzen oder ähnlichem. Dabei brauchen sie dringend gelingende Modelle mit Konflikten und Trennungen umzugehen, denn  sie nehmen ihre Eltern als stärkstes Vorbild für eigene Bewältigungsstrategien und Handlungsmuster.

 

Ulrich Ott

Ulrich Ott

Wenn sie gar keinen gemeinsamen Nenner mehr finden oder sich schon länger nicht mehr sachlich über die Erziehung ihrer Kinder austauschen können, benötigen sie Unterstützung.
Sehr entspannend wirkt sich hier aus, wenn zwei Therapeuten arbeiten und für BEIDE Elternteile eine Atmosphäre geschaffen werden kann, in der sie gehört werden.
Gemeinsam mit meinem Kollegen Ulrich Ott können wir die Themen angehen und hilfreich zur Klärung auf der Elternebene beitragen.
Für die gute Entwicklung der Kinder ist es unabdingbar, dass beide Elternteile ihrer Verantwortung und Fürsorge für ihre Kinder nachkommen können.
Wie die Lösungen dafür aussehen, werden wir in den Sitzungen gemeinsam erarbeiten.
Aufgrund der Dynamik sind in der Regel 5 – 6 Termine notwendig, um nachhaltige Erfolge zu erzielen.

 

Ullrich Ott ist systemischer Einzel-, Paar- und Familientherapeut (DGSF) und arbeitete viele Jahre im Albert-Schweizer-Kinderdorf als Familienvater.