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Transgenerationale Wirkung von Traumata – Ostdeutschland

26. Juni 2020 um 9:00 18:00

Die Flüchtlingskrise der letzten Jahre hat besonders in Ostdeutschland Phänomen wieder hervor gespült, welche 30 Jahre nach der Wende einigermaßen bewältigt schienen: latente und offene Ausländerfeindlichkeit, Populismus, Wut und Resignation. Gleichzeitig hat eine neuere Studie gezeigt, dass viele Ostdeutsche sich nach so langer Zeit selbst immer noch wie Migranten im eigenen Land fühlen. Im Workshop gehen wir der Frage nach, was beide Phänomene verbindet und wie spezifische transgenerationale Traumen, welche so nur in den neuen Bundesländern entstehen konnten, damit in Zusammenhang stehen.

Wann können wir hier von Trauma sprechen?

Wie ist es zu entdecken?

Was bedeutet ein solches Trauma für die heutige tägliche Arbeit – und

Wie kann ihm praktisch begegnet werden?

Die traumapädagogischen Konzepte „Sicherer Ort“ und „Guter Grund“ werden eingeführt und auf ihre Brauchbarkeit in diesem Zusammenhang untersucht. Der Workshop dient der Perspektiven-Erweiterung und ist nicht als Selbsterfahrungs-Veranstaltung konzipiert. Die fundierte Bearbeitung eigener Trauma -Erfahrungen ist in diesem Workshop deshalb nicht möglich. Erfahrungshintergründe und -berichte sind jedoch immer herzlich willkommen!

Details

Datum:
26. Juni 2020
Zeit:
9:00 – 18:00
Eintritt:
€120
Website:
www.systemdynamik.org

Veranstalter

Anne-Kathrin May

Systemdynamik

Chemnitzer Str. 78a
Dresden, 01187 Deutschland
0151 15567012
www.systemdynamik.org